Technische Daten
- Feldstärke3.0 Tesla
- SequenzenT2w, DWI, DCE
- Untersuchungsdauer30–40 Min.
- EndorektalspuleNicht erforderlich
- KlassifikationPI-RADS v2.1
Leistungen
Hochpräzise Prostatadiagnostik mit 3-Tesla-MRT und PI-RADS-Klassifikation.
Die multiparametrische Prostata-MRT (mpMRT) kombiniert verschiedene MRT-Sequenzen (T2-gewichtet, Diffusionswichtung, dynamische Kontrastmittelserie) zu einer hochpräzisen Darstellung der Prostata.
Die Befundung erfolgt nach dem standardisierten PI-RADS-Klassifikationssystem (Version 2.1). Dank unserer 3-Tesla-Technik ist keine Endorektalspule erforderlich.
Primärdiagnostik
Abklärung bei erhöhtem PSA-Wert
Biopsieplanung
Gezielte MRT-Fusionsbiopsie
Active Surveillance
Verlaufskontrolle bei niedrigem Risiko
Staging
Lokale Ausdehnung und Lymphknotenstatus
Die Prostata-MRT wird am Standort Haselstraße 2 durchgeführt. Überweisung durch Urologen erforderlich.
Die MRT ersetzt keine Biopsie, kann aber die Treffsicherheit deutlich erhöhen. Bei negativem MRT-Befund (PI-RADS 1–2) kann in vielen Fällen auf eine Biopsie verzichtet werden. Bei auffälligem Befund ermöglicht die MRT-Fusionsbiopsie eine gezielte Gewebeentnahme.
Die höhere Feldstärke liefert ein besseres Signal-Rausch-Verhältnis und damit schärfere Bilder. Besonders bei der Prostata-MRT führt dies zu einer genaueren Unterscheidung zwischen auffälligem und normalem Gewebe.
Die Prostata-MRT erfordert eine urologische Überweisung. Vereinbaren Sie einen Termin telefonisch oder über unser Online-Formular.
Die Kostenübernahme durch gesetzliche Kassen ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Wir beraten Sie vorab transparent über eventuelle Eigenanteile.