Technische Daten
- TechnologieDigitale Vollfeld-Mammographie
- Aufnahmen pro Brust2 Ebenen (CC + MLO)
- Untersuchungsdauerca. 10 Min.
- StrahlenbelastungSehr gering
Leistungen
Die digitale Mammographie ist der Goldstandard der Brustkrebsfrüherkennung. Mit modernster Technik erzielen wir eine hohe diagnostische Genauigkeit bei möglichst schonender Untersuchung.
Die Mammographie nutzt niedrig dosierte Röntgenstrahlung, um das Brustgewebe in zwei Ebenen darzustellen. Dank digitaler Vollfeldtechnik können selbst kleinste Veränderungen – wie Mikrokalkgruppen oder Gewebeverdichtungen – frühzeitig erkannt werden, noch bevor sie tastbar sind.
Unsere Mammographieeinheit erfüllt die strengen Qualitätsstandards des Mammographie-Screenings und der kurativen Mammographie. Ausgewählte Fachärzte mit langjähriger Erfahrung in der Brustdiagnostik werten jede Aufnahme aus.
Kurative Mammographie
Bei Beschwerden, Tastbefund oder auffälligem Vorbefund
Mammographie-Screening
Gesetzliche Früherkennung (50–69 Jahre)
Ergänzender Ultraschall
Bei dichtem Brustgewebe oder unklaren Befunden
Steuerung minimalinvasiver Eingriffe
Mammographisch gesteuerte Biopsie bei Mikrokalk
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Je früher er erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Die Mammographie kann Tumoren erkennen, die kleiner als 1 cm sind – in einem Stadium, in dem die Behandlung in den meisten Fällen brusterhaltend und mit guter Prognose erfolgen kann.
Im Rahmen des nationalen Mammographie-Screening-Programms werden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre zur Früherkennungsuntersuchung eingeladen. Darüber hinaus empfehlen wir bei erhöhtem Risiko (familiäre Vorbelastung) eine individuelle Beratung durch Ihren Gynäkologen.
Die Mammographie wird am Standort Haselstraße 2 durchgeführt. Termine nur nach Vereinbarung.
Für eine gute Bildqualität muss die Brust kurzzeitig komprimiert werden. Das kann unangenehm sein, dauert aber nur wenige Sekunden pro Aufnahme. Eine Untersuchung in der ersten Zyklushälfte kann die Empfindlichkeit reduzieren.
Das gesetzliche Screening-Programm richtet sich an Frauen von 50 bis 69 Jahren. Bei familiärer Belastung oder erhöhtem Risiko kann eine frühere und individuell angepasste Früherkennung sinnvoll sein – sprechen Sie hierzu mit Ihrem Gynäkologen.
Bei einem auffälligen Befund werden ergänzende Untersuchungen durchgeführt – zum Beispiel ein gezielter Ultraschall oder eine MRT der Brust. Falls nötig, kann eine minimalinvasive Gewebeprobe (Biopsie) entnommen werden, um den Befund abzuklären.
Ja. Spezielle Aufnahmetechniken (Eklund-Technik) ermöglichen eine aussagekräftige Untersuchung auch bei Implantaten. Bitte informieren Sie uns vorab über vorhandene Implantate.